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Tournament / League


11/01

SC Austria Lustenau vs. FC Red Bull Salzburg
Austria Lustenau brachte Salzburger Starensemble gehörig ins Wanken Unglückliche 0:1-Heimniederlage der Elf um Trainer Gernot Plassnegger gegen die Mozartstädter vor 3500 Zuschauern – Energieleistung blieb unbelohnt – Elferpfiff an Marcel Canadi blieb aus Gut gekämpft, brav gespielt – und dennoch leider verloren. Ehrenvoller Abschied für die Lustenauer Austria im Spiel des Jahres im Rahmen des Achtelfinalhit des Uniqua-ÖFB-Cup gegen das Starensemble von FC RB Salzburg. Die letzten vier Jahre erreichte die Austria nicht einmal die Runde der besten sechzehn Klubs im österreichweiten Pokalbewerb. Die Salzburger hatten spielerisch natürlich Übergewicht, aber die Lustenauer Austria sogar die weitaus besseren Chancen. Doch die Heimischen wehrten sich vor der tollen Zuschauerkulisse von 3500 Fans sehr beherzt, aber sind erwartungsgemäß in der dritten nationalen Cuprunde ausgeschieden und für die Elf um Trainer Gernot Plassnegger war Endstation. So viel hatte sich die Lustenauer Austria für das Saisonhighlight gegen den fünffachen Bundesliga-Champion in Folge und Vierfach-Pokalsieger RB Salzburg der letzten fünf Saisonen vorgenommen und Marco Krainz und Co. erfüllten dieses schwierige Vorhaben zu hundert Prozent. Denn die gegenüber dem Bundesligaspiel in Linz (3:3) an sechs Positionen veränderte Mannschaft von Erfolgscoach Marco Rose hatte zwar ein spielerisches Übergewicht über weite Strecken im Planet Pure Stadion, doch die Roten Bullen fanden nur ganz wenige Möglichkeiten vor. Salzburg neu mit den Spielern Alexander Walke, Diadie Samassekou, Andre Ramalho, Christoph Leitgeb, Smail Prevljak und Enock Mwepu in der Startelf. Austria Lustenau vertraute fast auf jene Mannschaft die zuletzt aus den letzten drei Meisterschaftsspielen zweimal den Platz als Sieger verließ. Einzig Stürmer Marcel Canadi und Verteidiger Darijo Grujcic erhielten gegenüber den beiden Brasilianern William Rodrigues de Freitas und Gabryel Monteiro de Andrade den Vortritt. Wenig verwunderlich im Spiel David gegen Goliath, dass die Salzburg-Stars und Europacup-Helden auch die erste Chance vorfand. Smail Prevljak scheiterte gleich zweimal am ausgezeichneten Austria-Keeper Kevin Kunz (19.). Minamino (70.) und Dabbur (87.) vergaben die einzigen Möglichkeiten der Salzburger. Glücksgriff für den haushohen Favorit Salzburg von Trainer Marco Rose mit der Einwechslung von Munas Dabbur: Er ließ die Austria Abwehrspieler David Otter und Darijo Grujcic schlecht aussehen und sein ideales Zuspiel verwertete Takumi Minamino freistehend aus kurzer Distanz zum entscheidenden Goldtor (74.). /4 Minuten hielt die Austria ein torloses Remis, aber bis zum Schlusspfiff war die Partie offen. Die Austria mit einer unglaublich bärenstarken Vorstellung, die Energieleistung wurde leider nicht belohnt: Die entscheidende Szene der Partie für die Hausherren passierte in der 55. Minute: Salzburgs Verteidiger Enock Mwepu brachte den durchbrechenden Austria Stürmer Marcel Canadi zu Fall. Die Pfeife des schwachen Unparteiischen Walter Altmann blieb stumm. Der Assistent hatte Altmann sogar mitgeteilt, dass es ein klarer Strafstoß seit und er pfeifen soll. „Er holt mich klar von den Beinen und es wäre logischerweise auf Elfer entschieden werden müssen. Hätte Salzburg sowas im gegnerischen Strafraum gehabt, wäre sicher ein Pfiff erklungen“, war Marcel Canadi enttäuscht. „So eine schwierige Partie haben wir uns auch erwartet. Wir sind richtig happy, dass es doch noch mit dem Pflichtsieg geklappt hat. Lustenau stand defensive richtig gut und hatte auch durch Kotnter sehr gute Möglichkeiten. Eine coole Mannschaft die Lustenau hat. Ronivaldo ein geiler Spieler, der alle Fähigkeiten zu einem Klassespieler hat“, so Salzburg-Trainer Marco Rose. „Das war richtig Werbung für die Austria. Auch nach dem Gegentor waren wir in der Lage gegen das stärkste Team Österreichs noch fast den Ausgleich erzielt. Das Cup-Aus ist mehr wie Schade, aber lässt für die Zukunft doch einiges noch erwarten“, so Austria Lustenau Langzeitpräsident Hubert Nagel. Austria Lustenau brachte das Salzburger Starensemble gehörig ins Wanken: Canadi (18.), Ronivaldo (34./56./69.), Tuncer (68. Kopfball) und der eingewechselte Lucas Barbosa (84.) fanden ausgezeichnete Möglichkeiten, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. „Schade, wir haben das richtig gut gemach. Wir können richtig stolz sein auf uns. Die Fans und der gesamte Verein dürfen sich freuen, auch trotz der Niederlage war es ein guter Fußballabend“, meinte Austria Lustenau Kapitän Marco Krainz. Der Verlierer bekam mehr Applaus als die Bullen aus der Mozartstadt, der Fußball kann manchmal so ungerecht sein. „Das war eine Topleistung über 90 Minuten meiner Mannschaft ohne Belohnung. Wir haben fast keine Chancen der Salzburger zugelassen und alles in die Waagschale geworfen. Bin stolz auf meine Mannschaft“, sprach Austria Lustenau Trainer Gernot Plassnegger Klartext. Und nach dem Schlusspfiff gab es für eine aufopfernd kämpfende Lustenauer Austria von den knapp 4000 Anhängern viel Applaus und Standing ovations. Fast hätten die Grün-Weißen wirklich Fußballgeschichte geschrieben, aber von diesem historischen Kampfgeist und Spielwitz wird man noch lange in der Stickergemeinde sprechen. Mit solchen Vorstellungen wäre die Austria auch in der Meisterschaft ein richtig ernstzunehmender Titelkandidat. Und mit zwei Heimsiegen gegen Amstetten und Tabellenführer Wattens blieben Marco Krainz und Co. auch im Frühjahr nach der Winterpause noch im Titelrennen. Salzburg mit viel Glück eine Runde weiter, Austria Lustenau mit der wohl stärksten Darbietung seit vielen Jahren im eigenen Stadion.


11/01

SC Austria Lustenau vs. FC Red Bull Salzburg
Fußball Uniqa ÖFB-Cup, Achtelfinale SC Austria Lustenau - FC RB Salzburg 0:1 (0:0) Planet Pure Stadion, 3500 Zuschauer, SR Altmann Tor: 74. 0:1 Takumi Minamino Gelbe Karten: 68. Onguene (Salzburg), 71. Djuric, 86. Grujcic (beide Austria Lustenau/alle Foulspiel) SC Austria Lustenau (4-1-4-1): Kunz; Dorn, Tuncer, Grujcic, Otter; Marco Krainz (82.. Daniel Tiefenbach); Waack, Ranacher (60. Bösch), Djuric (82. Lucas Barbosa), Marcel Canadi; Ronivaldo FC RB Salzburg (4-4-2): Walke; Onguene, Ramalho, Mwepu, Ulmer; Samassekou, Yabo (34. Daka), Leitgeb (72. Haidara), Schlager; Minamino, Prevljak (60. Dabbur)


10/31

Cashpoint SCR Altach vs. LASK Linz
Mit einer einzigen Torchance in der Spielminuten 54 kann man im ÖFB-Cup vor heimischen Publikum auch gegen den LASK nicht gewinnen. Altach verabschiedet sich mit einem 0:3 nach einer mehr als schlechten Leistung aus dem Pokal, man darf nur hoffen das diese mieserable Leistung nicht in die Meisterschaft hinein gezogen wird. Ein Cup-Fight sieht anders aus.....
Cashpoint SCR Altach vs. LASK Linz
Game over! Final Score: 0:3

90'

Cashpoint SCR Altach vs. LASK Linz
Nachspielzeit 3 Minuten...

90'+2

SC Austria Lustenau vs. FC Red Bull Salzburg
die Energieleistung scheint unbelohnt zu bleiben

90'+1

89'

89'

Cashpoint SCR Altach vs. LASK Linz
Hier in Altach wird sich nicht viel mehr bewegen - außer die Spieler und Schiedsrichter nach Spielschluss in die warme Kabine! Eine traurige Vorstellung im Achtelfinale der Altacher geht hiermit zu Ende und dies mehr als zu Recht!

88'

SC Austria Lustenau vs. FC Red Bull Salzburg
Scoring opportunity FC Red Bull Salzburg Munas Dabbur

83'

Cashpoint SCR Altach vs. LASK Linz
Substitution - LASK Linz Out: Peter Michorl. In: Fabio Benko.