Livecenter ⚽️ WM Katar 2022

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12/05

Portugal vs. Schweiz
Nicht viele Fußball-Nationalteams aus kleineren Ländern rufen ihr Potenzial so konstant bei Großereignissen ab wie die Schweiz. In ihrem dritten WM-Achtelfinale in Folge wollen die Eidgenossen am Dienstag (20.00 Uhr) den favorisierten Portugiesen als gemeinsam gewachsenes Team Paroli bieten und erstmals seit 1954 das Viertelfinale erreichen. Portugal war zuletzt 2006 in der Runde der letzten acht Mannschaften. "Wir brauchen eine besondere Leistung. Portugal ist ehrlich gesagt eine gute Mannschaft und für mich auch der Favorit in diesem Spiel, aber wir kennen auch unsere Qualitäten", sagte Xherdan Shaqiri, einer der Schweizer Anführer neben dem "Aggressive Leader" Granit Xhaka. "Der Schlüssel ist wirklich eine besondere Mannschaftsleistung, denn wir sind die Schweiz, wir haben keine Cristianos in unserem Team", sagte Shaqiri mit einem schiefen Lächeln und dem Wissen, die zuletzt kranken Stützen Yann Sommer und Nico Elvedi zurück zu haben. Die Mannschaft habe sich in Katar von Spiel zu Spiel steigern können, sagte Abwehrchef Manuel Akanji. "Es ist eine Stärke dieser Nati, die Leistung dann abzurufen, wenn es wirklich darauf ankommt." Der mittlerweile für Chicago Fire in der Major League Soccer tätige Shaqiri erinnerte daran, dass die Schweiz alle ihre Erfolge in jüngerer Zeit als Team eingefahren hat. "Alle müssen zusammenhalten", sagte Shaqiri, der auch beim 3:2 gegen Serbien im entscheidenden Gruppenspiel traf und damit seinen Job erledigte. Mit einem weiteren Treffer würde Shaqiri mit Josef Hügi als Schweizer WM-Rekordtorschütze gleichziehen, der alle seine sechs bei der Heim-WM 1954 angeschrieben hat. Shaqiri hat bei allen fünf Welt- und Europameisterschaften seit 2014 zumindest ein Tor erzielt. Das ist außer dem im Kosovo geborenen Kraftpaket nur noch zwei Spielern gelungen: Cristiano Ronaldo und Kroatiens Ivan Perisic. "Ich bin stolz, dass ich mich in großen Turnieren immer zeigen und der Mannschaft mit Toren und Assists helfen kann", sagte Shaqiri. Überraschungen wird das Duell für keines der beiden Teams bereithalten. Erst im Juni standen sie sich in der Nations League gegenüber. Nach einem 0:4 in Lissabon schlug die Schweiz eine Woche darauf in Genf mit 1:0 zurück. Für Portugal geht es um das erste WM-Viertelfinale seit 2006. "Es ist eine lange Zeit", stellte Langzeitcoach Fernando Santos fest. "Für uns ist es gut, diesen Druck zu spüren. Wir wollen es, und wir wollen wirklich gewinnen." Die Schweiz sei ein "schwieriger Gegner", eine "geschlossen starke Mannschaft" eben, meinte Portugals William Carvalho. "Aber die Schweiz wird auf ein sehr konzentriertes Portugal treffen. Wir werden alles tun, um zu gewinnen", sagte der 30-Jährige von Betis Sevilla. Der Sieger trifft im Viertelfinale am Freitag auf den Gewinner der Partie Marokko gegen Spanien (16.00 Uhr). Mit Blick auf das 1:2 gegen Südkorea, das der Europameister von 2016 als bereits qualifiziertes Team kassierte, forderte William "eine konzentrierte Leistung von der ersten bis zur letzten Minute". Santos begrüßte mit Otavio, der sich im ersten Gruppenspiel gegen Ghana am Oberschenkel verletzt hatte, zuletzt wieder einen wichtigen Mittelfeldspieler im Training zurück. Auch Danilo, der drei Rippenbrüche im Training ausfasste, sollte im weiteren Turnierverlauf zurückkehren. Gegen die Schweiz dürfte aber erneut Pepe gemeinsam mit Ruben Dias die Innenverteidigung bilden.


12/05

Marokko vs. Spanien
Marokkos Fußballtrainer Walid Regragui nennt das Weltmeisterschafts-Achtelfinale am Dienstag gegen Spanien "unser viertes Endspiel bei dieser WM". Die Marokkaner haben in Katar zum ersten Mal seit 1986 die Vorrunde einer WM-Endrunde überstanden. "Marokko könnte eines der Überraschungs-Teams werden", sagte auch der frühere Arsenal-Trainer Arsène Wenger, der bei diesem Turnier die Technische Studiengruppe des Weltverbandes FIFA leitet.Vor dem Duell im Education City Stadion (Dienstag, 16.00 Uhr) brachte Regragui aber auch seinen großen Respekt vor den Spaniern zum Ausdruck. "Wir spielen gegen eine der größten Fußball-Nationen der Welt. Spanien ist für mich einer der Favoriten auf das Erreichen des WM-Finals", sagte der 47-Jährige, der früher selbst für den spanischen Club Racing Santander spielte. "Einige Spieler von uns spielen auch jetzt in der spanischen Liga. Wir lieben es, spanischen Fußball zu gucken."


12/05

Marokko vs. Spanien
Spaniens Fußball-Nationaltrainer Luis Enrique ist nicht der Meinung, dass Elfmeterschießen ein Glücksspiel ist. "Lotterie? Für mich ist das keine Lotterie. Es ist ein Moment der maximalen Konzentration", sagte der 52-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Achtelfinalspiel seiner Mannschaft gegen Marokko am Dienstag (16.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Al-Rajjan. Sein Team habe zwar in der kurzen WM-Vorbereitung keine Zeit gehabt, 1000 Strafstöße zu schießen - aber: "Wenn du das viel trainierst, wirst du besser schießen. Ich glaube daran, dass man das trainieren kann." Dann sei es jedes Mal weniger Glückssache."Natürlich hat auch der Torwart einen großen Einfluss", ergänzte Enrique. Die Spanier waren bei der WM 2018 in Russland im Achtelfinale gegen das Gastgeber-Team ausgeschieden - im Elfmeterschießen. Iago Aspas und Koke, der in Katar wieder in Spaniens Kader steht, verschossen damals. Im Education City Stadion gelten die Spanier als Favorit, auch wenn die Marokkaner als Gruppenerster in die erste K.o.-Runde eingezogen sind und La Roja zuletzt ein 1:2 gegen Japan kassierte. Enrique ließ aber keinen Zweifel daran, dass er an seinem Ziel festhält: "Wir wollen sieben Spiele hier spielen, das habe ich immer gesagt."


12/05

Marokko vs. Spanien
Für Spanien hat sich vor dem Achtelfinale der Fußball-WM in Katar trotz des überraschenden 1:2 gegen Japan zum Abschluss der Gruppenphase nichts geändert. "Wir wollen sieben Spiele hier spielen, das habe ich immer gesagt", betonte Trainer Luis Enrique. Dafür muss La Roja am Dienstag (16.00 Uhr/live ORF 1) die Hürde Marokko nehmen. Die Nordafrikaner wollen indes erneut überraschen, Teamchef Walid Regragui bezeichnete das Spiel als "unser viertes Finale bei dieser WM". Die Spanier sind im Education City Stadion jedenfalls auf alle Eventualitäten vorbereitet. "Vor mehr als einem Jahr habe ich den Spielern gesagt, dass sie mindestens 1.000 Elfmeter bei ihren Clubs schießen müssen. Die kannst du nicht beim Nationalteam trainieren", sagte Enrique. "Ich glaube nicht, dass Elfmeterschießen eine Lotterie ist." Ob die Spieler die Vorgabe umgesetzt haben, ist unklar. Und das 1:2 gegen Japan? Aufgearbeitet. "Es gibt nicht so viele Dinge zu verbessern, außer diese Minuten mit dem Kollaps. Wir haben das analysiert und daraus gelernt", versicherte Verteidiger Rodri. "Wir wollen die Traurigkeit in Zufriedenheit umwandeln", sagte Pedri. Die Niederlage gegen Japan, das die Gruppe vor Spanien gewann, könnte sich für die Iberer sogar als Glücksfall herausstellen. Denn der mögliche Weg ins Finale führt die Selección nicht mehr über Brasilien und Argentinien, bei einem Weiterkommen heißt der nächste Gegner entweder Portugal oder die Schweiz. So oder so: "Das wird kein Spaziergang", sagte Rodri. Und zuvor muss sowieso erst einmal Marokko besiegt werden. Für die Nordafrikaner ist es das erste WM-Achtelfinale seit 36 Jahren. "Es ist das größte Spiel unserer Geschichte. Aber ich hoffe, dass das größte Spiel das übernächste sein wird", sagte Regragui. Mit dem überzeugenden Gruppensieg vor dem WM-Zweiten Kroatien und dem WM-Dritten Belgien machten die Marokkaner bereits auf sich aufmerksam. Gegen Spanien warte nun aber "ein sehr schweres Spiel gegen eines der besten Teams der Welt, gegen einen der Topfavoriten", sagte Regragui. Ein Weiterkommen wäre eine "große Überraschung". Ein besonderes Spiel wird das Achtelfinale für Achraf Hakimi. Der 24-jährige Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germain wurde in Madrid geboren und als Teenager sogar in eine spanische Jugend-Auswahl einberufen. Aber: "Ich hatte das Gefühl, dass es nicht der richtige Platz für mich war. Ich habe mich nicht zu Hause gefühlt. Es war nichts Spezielles, nur habe ich daheim die arabische Kultur gelebt, als Marokkaner", erzählte Hakimi der spanischen Zeitung "Marca". Sein Vater arbeitete als Straßenverkäufer in Madrid, seine Mutter war Putzfrau. Bei Real Madrid schaffte Hakimi den Durchbruch, wechselte aber, weil er dort ausgerechnet nicht an Spaniens Rechtsverteidiger Daniel Carvajal vorbeikam. Es folgten die Stationen Dortmund, Inter Mailand und PSG. Gegen Spanien hat Hakimi bereits gespielt, bei der WM 2018 in Russland kassierte Marokko in der Gruppenphase erst in der Nachspielzeit das 2:2. "Vier Jahre Erfahrung haben dazu geführt, dass ich mit einer reiferen Mentalität gekommen bin", betonte er. Einige der spanischen Spieler kennt Hakimi deutlich länger und vermutlich auch besser als die eigenen Teamkollegen. Tauschen will er trotzdem nicht. "Unser Team ist mehr als ein Team, wir sind eine Familie. Unsere Generation ist da, um Geschichte zu schreiben", sagte er. Gegen Spanien soll nun die Sensation gelingen. "Wir sind Gruppenerster geworden und ich denke, dass wir ein wenig Respekt verdient haben. Spanien weiß das, sie müssen ein bisschen Angst vor uns haben. Warum können wir nicht wieder für eine Überraschung sorgen", fragte sich Hakimi und blickte auf das 2:0 gegen Belgien zurück. Auch die Unterstützung der marokkanischen Fans war in Katar besonders. Es sei unglaublich zu sehen, ergänzte Hakimi, "wie die Menschen mit uns mitfiebern. Diese Energie gibt uns die Kraft, weiterzumachen und Großes zu leisten".


12/05

Portugal vs. Schweiz

Vorbericht: Portugal - Schweiz

Nach einer erfolgreichen Gruppenphase greifen Portugal und die Schweiz an diesem Dienstag erneut ins Geschehen ein, um das Achtelfinale bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022 abzurunden. Bei diesem Duell trifft die portugiesische Mischung aus Jugend und Erfahrung auf die Reife der aktuellen schweizerischen Generation. Portugal, Sieger in der Gruppe H, will seinen ersten Weltmeistertitel in der Geschichte und hat im 37-jährigen Cristiano Ronaldo seinen zentralen Akteur. Das Team setzt auf die Balance aus Veteranen wie CR7 und dem 39-jährigen Innenverteidiger Pepe sowie jungen Talenten wie António Silva (18), João Félix (23) und Rafael Leão (23). Auf Schweizer Seite setzt man auf die Generation um Sommer, Akanji, Rodríguez, Xhaka und Shaqiri, die alle zwischen 27 und 33 sind und in ihren Klubs in Europa auf hohem Niveau spielen. Sie wollen den nächsten Schritt nach 2014 gehen, als sie nach einer verpassten WM zum ersten Mal wieder die K.o.-Phase erreichten. Team-News Portugal begann das Turnier mit Fragezeichen im Angriff, doch die vorderste Reihe hat ihre Qualität unter Beweis gestellt. João Félix und Rafael Leão haben getroffen und damit den Konkurrenzkampf um einen Platz auf der linken Offensivseite befeuert. Für den verletzten Linksverteidiger Nuno Mendes ist die WM vorbei. Bei der Schweiz hat das Duo Xhaka und Shaqiri im Turnierverlauf Zuwachs bekommen, wenn es um namhafte Akteure der Nati geht, allen voran in Stürmer Embolo. Zweifel bestehen noch bei Torhüter Sommer, der gegen Serbien aufgrund einer nicht näher spezifizierten Erkrankung pausiert hat. Mögliche Aufstellungen Portugal: Diogo Costa - João Cancelo, Rubén Dias, Pepe, Raphael Guerreiro - Rubén Neves, William Carvalho, Bernardo Silva, Bruno Fernandes, João Félix - Cristiano Ronaldo Schweiz: Sommer - Widmer, Elvedi, Akanji, Rodriguez - Freuler, Xhaka, Sow, Vargas, Shaqiri - Embolo Gelbvorbelastete Spieler Portugal:
  • Danilo Pereira
  • Bruno Fernandes
  • Rben Neves
  • João Félix
  • Rúben Dias
Gelbvorbelastete Spieler Schweiz:
    • Nico Elvedi
    • Manuel Akanji
    • Fabian Rieder
    • Silvan Widmer
    • Ruben Vargas
    • Granit Xhaka
    • Fabian Schär
    Bisherige Begegnungen Die beiden Teams standen sich noch nie in der Geschichte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft gegenüber. 2008 trafen Portugal und die Schweiz bei der UEFA Euro aufeinander, als die Eidgenossen mit 2:0 gewannen. In der jüngeren Vergangenheit gab es in der UEFA Nations League für beide Seiten jeweils einen Sieg: 4:0 für Portugal und 1:0 für die Schweiz. Statistiken
    • Portugal wurde zum dritten Mal in der WM-Geschichte Gruppensieger. Die anderen beiden Male, als dies geschah (1966 und 2006), erreichte die Seleção jeweils das Halbfinale.
    • Die Schweiz erreichte bei den letzten beiden Turnierauflagen das Achtelfinale und will den ersten Viertelfinaleinzug seit 1954, als sie selbst WM-Gastgeber war.
    • Mit acht Toren ist Cristiano Ronaldo nur einen Treffer davon entfernt, mit Eusébio als besten WM-Torjäger Portugals gleichzuziehen.
    • Shaqiri avancierte in Katar zum ersten Spieler in der Geschichte der Schweiz, der bei drei verschiedenen WM-Auflagen treffen konnte.

  • 12/05

    Marokko vs. Spanien

    Vorbericht: Marokko – Spanien

    Marokko zählte in der Gruppenphase der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ zu den besten Teams. Auf ein torloses Remis im Auftaktspiel gegen Kroatien, den Vizeweltmeister von 2018, folgten ein beachtlicher 2:0-Sieg gegen Belgien und ein 2:1-Sieg gegen Kanada. Damit war die Tabellenführung in trockenen Tüchern. Die Atlaslöwen boten während der gesamten Gruppenphase eine fantastische Leistung, wobei insbesondere das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive beeindruckend war. Einige Stars konnten sich besonders profilieren, und zwar vor allem Sofyan Amrabat, Youssef En-Nesyri, Nayef Aguerd sowie Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain. Spanien startete mit einem 7:0-Kantersieg gegen Costa Rica ins Turnier. Diese Tore sollten sich am Ende als entscheidend für den Achtelfinaleinzug erweisen. Nach einem 1:1-Unentschieden im zweiten Spiel gegen Deutschland und einer 1:2-Niederlage gegen Japan am letzten Spieltag der Gruppenphase hatten sie nur aufgrund der besseren Tordifferenz die Nase vorn vor ihrem europäischen Rivalen. Der Weltmeister von 2010 bot gegen Costa Rica und Deutschland hervorragende Auftritte, brach jedoch gegen Japan ein. Die besten spanischen Spieler der Gruppenphase waren Dani Olmo und Alvaro Morata, der drei Tore erzielte, sowie Pedri. Team-News Marokkos medizinische Abteilung versucht alles, um Achraf Hakimi für das Spanien-Spiel fit zu bekommen, nachdem er gegen Kanada trotz Verletzung fast 90 Minuten durchgespielt hat. Salim Amallah ist wieder einsatzbereit. Luis Enrique wird Schlüsselspieler, die er gegen Japan geschont hat, in dieser wichtigen Partie wieder einsetzen. Unklar ist noch, ob Cesar Azpilicueta einsatzbereit ist. Unter Umständen übernimmt Dani Carvajal seine Position. Mögliche Aufstellungen Marokko: Yassine Bounou; Achraf Hakimi, Nayef Aguerd, Romain Saiss, Yahya Attiat-Allah; Azzedine Ounahi, Sofyan Amrabat, Hakim Ziyech, Youssef En-Nesyri, Sofiane Boufal Spanien: Unai Simon, Jordi Alba, Aymeric Laporte, Rodri, Cesar Azpilicueta oder Dani Carvajal, Pedri, Sergio Busquets, Gavi, Ferran Torres, Marco Asensio, Dani Olmo Gelbvorbelastete Spieler Marokko:
    • Sofyan Amrabat
    • Abdelhamid Sabiri
    Gelbvorbelastete Spieler Spanien:
    • Sergio Busquets
    Bisherige Begegnungen
    • Die beiden Teams sind bislang dreimal gegeneinander angetreten, einmal im Rahmen einer Weltmeisterschaft.
    • Zur ersten Begegnung kam es in der Qualifikation für Chile 1962. Damals gewann Spanien das Hinspiel in Marokko mit 1:0 und das Rückspiel in Madrid mit 3:2 und qualifizierte sich damit für die WM.
    • Das letzte Duell der beiden Teams gab es in der Gruppenphase der WM 2018 in Russland. Die Partie endete mit einem 2:2, zu dem En-Nesyri einen Treffer beitrug.
    Statistiken
    • Spanien kam bei der WM 2010 zum letzten Mal über das Achtelfinale hinaus und wurde anschließend Weltmeister.
    • Marokko steht nach 1986 zum zweiten Mal im Achtelfinale. Damals unterlag das Team der BR Deutschland 0:1.
    • Spanien trifft in der K.-o.-Phase einer WM zum ersten Mal auf eine afrikanische Mannschaft.
    • Insgesamt haben die Spanier bei Weltmeisterschaften fünf Spiele gegen afrikanische Gegner bestritten, mit einer Bilanz von drei Siegen und einem Remis. Die einzige Niederlage kassierten sie 1998 in Frankreich gegen Nigeria. Die Partie endete 2:3, und der aktuelle spanische Nationaltrainer Luis Enrique stand in der Startelf.
    • Marokko ist bei Weltmeisterschaften seit vier Spielen ungeschlagen (zwei Siege, zwei Unentschieden).
    • Kamerun ist das einzige afrikanische Team, das eine Serie von fünf WM-Spielen ohne Niederlage verbuchen konnte, und zwar zwischen 1982 und 1990.

  • 12/04

    Portugal vs. Schweiz
    Portugals Fußball-Nationaltrainer Fernando Santos hat den Ärger von Superstar Cristiano Ronaldo bei dessen Auswechslung mit einer Provokation des Gegners erklärt. "Er war sauer auf einen südkoreanischen Spieler", sagte Santos nach dem 1:2 von Portugal im abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Südkorea. Der Gegenspieler habe Ronaldo aufgefordert, den Platz schneller zu verlassen. "Ich glaube, das hat jeder gesehen", sagte Santos. Ronaldo war in der 65. Minute sichtlich genervt ausgewechselt worden.Portugiesische Medien spekulierten, der 37 Jahre alte Superstar habe sich über seine Auswechslung beschwert. "Es war eine Antwort auf die Aussage des Koreaners. Daran habe ich überhaupt keinen Zweifel", sagte Santos, der den Kommentar auf keinen Fall als Beschwerde gegen seine Entscheidung verstanden wissen wollte. Ronaldo zeigte eine schwache Leistung und traf nicht. Mit einem weiteren Treffer hätte er Portugals WM-Torrekord von Eusebio eingestellt, der neunmal bei Weltmeisterschaften getroffen hat. Der derzeit vereinslose Ronaldo verließ das Stadion nach dem Abpfiff wortlos und schnellen Schrittes, wenig später teilte er bei Twitter mit: "Die ersten beiden Ziele sind erreicht: Achtelfinal-Qualifikation und Gruppensieg! Aber es liegt noch viel mehr vor uns!" Nur weil Uruguay sich im dramatischen Finale der Gruppe H mit 2:0 gegen Ghana durchsetzte, kam Portugal trotz der Niederlage als Gruppensieger weiter. Uruguay fehlte ein Tor zum Weiterkommen, so schaffte es auch Südkorea als Gruppenzweiter ins Achtelfinale. Platz eins ermöglicht es Portugal, in der vermeintlich leichteren Turnierhälfte weiterzuspielen. Nächster Gegner ist im Achtelfinale am Dienstag die Schweiz. "Wir dürfen nicht nachlassen, denn bei einer WM ist jeder Gegner gefährlich", mahnte Santos nach der vor allem in der zweiten Halbzeit schwachen Leistung seines Teams. Außenverteidiger Diogo Dalot sagte: "Ich hoffe, wir können daraus lernen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel am Dienstag."


    12/04

    Portugal vs. Schweiz
    Torhüter Gregor Kobel vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund stellt nach seinem WM-Debüt für die Schweiz keine Ansprüche auf weitere Einsätze beim Turnier in Katar. "Ich rechne gar nicht damit", antwortete der 24-Jährige nach dem 3:2-Sieg gegen Serbien auf die Frage eines Journalisten, ob er damit rechne, nun auch im Achtelfinale gegen Portugal im Tor zu stehen. "Ich hoffe, dass Yann schnell wieder gesund wird", sagte Kobel über den erkälteten Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach, den er im letzten Gruppenspiel der Eidgenossen am Freitagabend vertreten hatte. "Dann werden wir sehen, wie es aussieht."Für Kobel war die Partie gegen Serbien erst das vierte A-Länderspiel für die Schweiz. Er habe erst am Spieltag und sehr kurzfristig davon erfahren, dass er von Anfang an aufläuft, berichtete der BVB-Profi. "Ich habe mich riesig gefreut", sagte Kobel. Ein "sehr spezielles Spiel" sei es gewesen - und ein "sehr entscheidendes". Er sei "mega glücklich" über den Einzug ins Achtelfinale. In dem trifft die Schweiz am Dienstag auf Portugal (20.00 Uhr MEZ).


    12/04

    Marokko vs. Spanien
    Mit einem Liedchen auf den Lippen hat Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique die Fans seiner WM-Mannschaft am spiel- und trainingsfreien Tag begrüßt. Der 52-Jährige veröffentlichte am Samstag ein kleines Video auf Instagram vor allem für Anhänger des FC Barcelona, die einen Song des spanischen Reggaeton-Sängers Quevedo zu einem WM-Lied gemacht haben - es heißt nämlich: "Quedate" ("Bleib"). "Mal sehen, ob wir bis zum Finale bleiben", sagte Luis Enrique, ehe er ins Fitnessstudio verschwand. "Das ist unser Ziel." Die Spanier spielen im Achtelfinale am Dienstag (16 Uhr) gegen Marokko. Spanien war als Zweiter der Gruppe E vor Deutschland in Katar verblieben.


    12/04

    Marokko vs. Spanien
    Ohne die geschonten Cesar Azpilicueta und David Raya hat Spanien die Vorbereitung auf das WM-Achtelfinale gegen Marokko aufgenommen. Der Abwehrspieler vom FC Chelsea und der Ersatztormann vom FC Brentford machten am Sonntag auf dem Gelände der Universität Katar eine Einheit auf Spinningrädern, die auf dem Rasen standen. Derweil absolvierte die Mannschaft von Trainer Luis Enrique nach einem freien Tag das Mannschaftstraining. Azpilicueta, der sich bisher mit Dani Carvajal von Real Madrid auf der rechten Außenverteidiger-Position abgewechselt hatte, bekam bei der Niederlage gegen Japan einen Schlag ab. Die Spanier spielen am Dienstag um den Einzug ins Viertelfinale.


    11/17

    Portugal vs. Schweiz

    Lusail Stadium

    Plätze: 80.000 Spielleiter dieser Partie: César Arturo Ramos Palazuelos (MEX) (Schiedsrichter) Alberto Morín Méndez (MEX) (Assistent) Miguel Ángel Hernández Paredes (MEX) (Assistent) Istvan Kovacs (ROU) (Vierter Offizieller)


    11/11

    Marokko vs. Spanien

    Education City Stadium

    Plätze: 40.000 Spielleiter dieser Partie: Fernando Andrés Rapallini (ARG) (Schiedsrichter) Juan Pablo Belatti (ARG) (Assistent) Diego Yamil Bonfá (ARG) (Assistent) Raphael Claus (BRA) (Vierter Offizieller)